USA

Hass und Hoffnung - Kinder im Nahostkonflikt

Wie leben die palästinensischen und jüdischen Kinder mit den Spannungen und gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen ihren Völkern? Was halten sie voneinander? Was wissen sie übereinander? Was trennt sie und was könnte sie wieder vereinigen? Diesen Fragen gehen Shapiro, Goldberg und Bolado in ihrem Porträt von sieben Kindern nach, die vom Konflikt im Nahen Osten betroffen sind. Die Filmschaffenden sind engagierte Beobachter – sie nehmen wahr wie sich soziale Vorurteile von einer Generation auf die nächste übertragen.

Bluternte

Der Film greift verschiedene Aspekte des großen Geschäfts mit kommerziellen Blutspenden auf. Die Lebensverhältnisse in den Ländern der Dritten Welt, in den USA und Deutschland werden verglichen und es werden die Personenkreise benannt, die am Plasma verdienen.

Der lautlose Krieg

Im Süden Nicaraguas greifen die Contra gezielt bäuerliche Kooperativen an. Ziel dieses 'Wirtschaftskrieges' war nicht der militärische Sieg, sondern der Bevölkerung sollte bewiesen werden, dass Fortschritte und eine Verbesserung der Lebensbedingungen unter der sandinistischen Regierung unmöglich sind.

Schrei der Vernunft

Der Film zeichnet den Lebensweg des weißen Südafrikaners Christian Byers Naudés nach, der sich aus Gewissensgründen von seiner Kirche trennt, weil diese sich weigert, der Politik der Apartheid und ihrer theologischen Rechtfertigung zu entsagen.

Septemberweizen

"Septemberweizen" ist ein Begriff aus der Warentermin-Spekulation und bezeichnet einen im September fälligen Weizenkontrakt - also "Papierweizen". In 7 Kapiteln wird in collagenartigen Montagen gezeigt, wie Farmer, Wissenschaftler, Händler, Spekulanten, Verarbeiter und Politiker mit dem Weizen umgehen, und was dabei für Hungrige und Hungernde überbleibt. Brechts Wort von den Hungernöten, die nicht etwa "ausbrechen", sondern vom Weizenhandel veranstaltet werden, wird durch den Film bestätigt.

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